Zitat von ccccm 21

lol da gehts um Geld und nicht um liebe.
Ich habe beides schon erlebt. Und es gibt einen kleinen Unterschied, der alles sichtbar macht. Wenn alles rosa ist spricht man von gehört uns. Wenn dann die ersten Risse auftauchen spricht man von deins und meins. Und von dort ist es nicht mehr weit und was man Liebe nannte ist ein chemisches Spiel des Körpers über Körpersubstanzen und Austausch von Flüssigkeiten. Und bald ist dieses neue egalisiert und die Liebe vorbei. Etwas gemeinsames aufbauen bedeutet aber viel mehr und setzt sich auch dann fort an jenem Punkt, der für viele Trennung bedeutet. Ältere Paare bezeichnen das als "wir haben zbd schätzen gelernt und haben viel zusammen erreicht und durchgemacht" Dazu braucht man aber viel Zeit miteinander und den Mut es auch durchzustehen.
Sorry, wenn ich es so sage, aber davon kann die Jugend keine Ahnung haben, auch wenn man glaubt alles zu wissen und erklären zu können.
Zitat von Lustige Nachteule

@conan: Tut mir ja leid, dass ich dir ja nochmal wiedersprechen muss, aber es gibt viele, viele andere Gründe, warum man sich nicht trennt... Geld sehe ich da echt als absolut letzten Grund - in diesem Land, in dem wir leben, kann man auch als Frau alleine leben und ist nicht abhängig von einem Mann (außer vielleicht dem Sachbearbeiter beim Sozialamt, wenn gar nichts anderes mehr geht....)
...und wenn ich in meiner Ehe glücklich sein kann - und trotzdem mit jmd. anderem Sex habe - dann hat auch das seine Gründe... Sex ist halt nicht alles - aber wenn man zu Hause nicht das bekommt, was man möchte, dann muss man schon mal andere Lösungen finden - ohne den ganzen Rest des Lebens in Frage zu stellen!
Du ich dich ja etwas zu kennen glaube, wünsche ich es dir auch von ganzem Herzen,dass du damit glücklich bist und auch bleibst.
Da gebe ich dir vollkommen recht, man arrangiert sich irgendwie. Jeder sollte sich ja selbst verwirklichen können und dürfen.
Nur ein Aspekt steht dem entgegen:
Wir geloben hier vor .... treu zu sein und zusammen zu stehen in guten wie in schlechten Tagen.
Man hat sich also gegenseitig etwas gelobt, und verbiegt nun dieses etwas, oder bricht es sogar. Hier geht es nicht um die Moral, sondern um den Wert eines Partners und sich selbst, denen man das versprochen hat. Bei vielen ist das mit der Zeit dann eine leere Worthülse.
Allerdings war es früher auch üblich versorgt zu sein, und auch heute redet man oft von Liebe und meint etwas ganz anderes.
@lustige Nachteule
In deinem Fall hast du es dir wohl zurecht gebogen. Denn würde er es wohl offiziell wissen, wie würde es wohl dazu denken. Auch wenn er es bestimmt irgendwie ahnt und es ihm eigentlich egal ist, solange man es ihm nicht brühwarm serviert.
ach ja , eine kleine Anmerkung noch:
Da ich ja vor kurzem verreist war, habe ich naturgemäss auch neue Menschen kennengelernt. Mit einer davon gab es sehr "nette Gespräche".
Wie weit dürfte ich wohl gegangen sein, um diesen Spruch nicht zu gefähren?
Oder wieweit darf man gehen um dann noch treu zu sein, im engeren Sinne.