Hey Leute,
hm ich selber habe keine Tattoos, dafür paar schöne (chirogische) Narben...steht auch nicht jede drauf, ist mir aber gepflegt wurscht
Bin wie ich bin.
Hatte auch damals mit dem Gedanken gespielt, mir Tattoos machen zu lassen,
hatte bisher noch kein Motiv gesehen, das mir gefällt.
Dann dachte ich dran, mir selber eins zu zeichnen... aber egal was ich zeichnete, es gefiel mir nicht.
Und wenn man es erwähnte kam entweder:
"Boah COOL, guck mal ich hab auch welche!" - und die waren entweder total sch... gestochen, oder das Motiv war absolut Kagge (Miele Waschmaschine aufm Rücken, Portrait des eigenen Goldfisches am Oberarm mit Schriftzug I LOVE MUMMY ect.)
oder:
"Wie kannste dich hacken lassen, wird im Alter voll verziehen, ausbleichen und faltig aussehen blablabla."
Mittlerweile hat jede, die was auf sich hält, zwischen 15 und 50 ein Arschgeweih von Seite 2 aus dem gängigsten Tattoo-Magazin, mindestens ein Zungenpiercing, evtl. eines in der Brustwarze,
und fast jeder 10te Kerl läuft als wandelndes Kunstwerk rum.
Wenn sich jeder so wohlfühlt ist die Welt doch in Ordnung.
Ich bin von der Idee, mir eins stechen zu lassen mittlerweile weg,
vielleicht ändert sich später wieder, keine Ahnung.
Was mich nur tierisch anstinkt ist, Leute mit offensichtlichen Tattoos
habens schwer irgendwo nen Job zu finden.
Bekannter von mir, zugehackt bis zum Kragen hat sich als Programmierer beworben, IQ von ihm ist einsteinverdächtig, gute Referenzen ohne Makel...
NICHT EINGESTELLT, weil optisch nicht zumutbar ^^
Gehts noch?
Klaro, die Diskriminierungsklage wird er wohl gewinnen, aber das war ja nicht sein eigentliches Ziel.
Ich glaube, es werden die Falschen psychisch betreut, das eigentliche Problem sind die "Normalen".
Naja, Senfmode off